Leistung · Honorar Stand 08 / 2026

Was Markenberatung
kostet.

Keine Preisliste. Der Rechenweg — welche Faktoren den Aufwand treiben und woran du ein Angebot prüfst, bevor du unterschreibst.

11 Abschnitte
Essentials Concept
Unterföhring bei München

Inhalt

  1. Was kostet Markenberatung?
  2. Warum sprechen so wenige Anbieter offen über Preise?
  3. Welche Honorar-Modelle gibt es in der Markenberatung?
  4. Was treibt den Preis einer Markenberatung nach oben?
  5. Wie macht EC Markenberatung kalkulierbar?
  6. Woran erkennst du ein zu billiges Angebot?
  7. Woran erkennst du ein zu teures Angebot?
  8. Welche Seite passt zu deiner nächsten Frage?
  9. Welche Fragen solltest du vor der Beauftragung stellen?
  10. Wann sich Markenberatung nicht lohnt
  11. Wie läuft die Kostenklärung bei EC ab?
  12. Welche Fragen zu Markenberatungskosten stellen Geschäftsführer am häufigsten?
Lead

Eine seriöse Zahl entsteht erst, wenn Umfang, Beteiligung, Ergebnis und Ausschlüsse geklärt sind. Diese Seite zeigt dir den Rechenweg dorthin: welche Bausteine ein Markenprozess hat, was den Aufwand treibt, welche Honorarmodelle dir begegnen und welche Fragen du jedem Anbieter stellen kannst — auch uns.

Essentials Concept ist Beratung, keine Agentur. Wir sitzen in Unterföhring, direkt am nordöstlichen Stadtrand von München. Was wir tun, holt ans Licht, was in deinem Unternehmen schon da ist — mit deinen Leuten, nicht am Reißbrett. Das kostet Zeit. Wie viel, hängt von deiner Lage ab.

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Was kostet Markenberatung?

Markenberatung hat keinen seriösen Pauschalpreis. Der Aufwand hängt davon ab, was geklärt werden soll, wer beteiligt ist, wie viele Bausteine nötig sind und welche Ergebnisse du brauchst. Vergleichbar wird ein Angebot erst, wenn Leistung, Beteiligung, Ergebnis, Ausschlüsse und Nebenkosten offen benannt sind.

Zur Einordnung: Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen weist in „Honorare im Consulting 2025" einen durchschnittlichen Tagessatz von 1.300 € aus — 1.600 € auf Geschäftsführer- und Partnerebene, 700 € für Analystenarbeit. Strategieberatung ist dort die einzige Disziplin, deren Sätze gegenüber dem Vorjahr um 2 % gestiegen sind. Das sind Marktzahlen, keine Angebotszahlen: Sie sagen dir, was eine Beraterstunde im Markt wert ist, nicht was dein Projekt kostet.

Wer dir eine Zahl nennt, bevor er deine Ausgangslage kennt, verkauft dir ein Format. Ein Unternehmen mit einer Marke, einem Standort und einer entscheidungsfähigen Geschäftsführung braucht einen anderen Umfang als eine Gruppe mit drei Marken, vier Standorten und einem Beirat, der mitredet. Beide Fälle heißen „Markenberatung". Der Aufwand unterscheidet sich um ein Vielfaches.

Was den Preis bestimmt, sind fünf Größen: der Umfang der Analyse vor dem ersten Termin, die Zahl der Menschen, die im Prozess mitarbeiten, die Anzahl der Bausteine, die Tiefe der Dokumentation am Ende — und die Frage, ob wir dein Team in die Lage versetzen sollen, ohne uns weiterzuarbeiten.

Was ein Prozess bei uns kostet, hängt von Unternehmensgröße, Zahl der Standorte und Tiefe der Bausteine ab. Die Größenordnung nennen wir im Erstgespräch, bevor du ein Angebot bekommst.

Setz dich mit uns hin. 30 Minuten. Wenn du wissen willst, welche Bausteine für deine Lage reichen, klären wir das in 30 Minuten.

Was im Markt aufgerufen wird — und was das für dich heißt

Ein paar Anbieter veröffentlichen Einstiegspreise. Die folgende Tabelle listet, was am 25.08.2026 auf den jeweiligen Seiten stand. Sie ersetzt kein Angebot, aber sie gibt dir eine Skala, an der du eine genannte Summe einordnen kannst.

AnbieterLeistungPreisangabe
helder.designBrand Auditab 2.000 €
helder.designNamingab 10.000 €
helder.designBrand Designab 18.500 €
helder.designBrand Frameab 20.000 €
buerobloock.dePositionierungs-Workshop3.000–5.000 €
buerobloock.deStrategisches Branding8.000–20.000 €
buerobloock.deUmfassende Markenentwicklungab 20.000 €
plan-c.studioWorkshop-Paketab 6.000 €
plan-c.studioEinzelsession3.200 €
hytte.designMarkenstrategie-Workshop890 € netto

Die Spanne reicht von 890 € für einen Workshoptag bis zu fünfstelligen Beträgen für Markenentwicklung. Beide Enden tragen dasselbe Etikett. Was drinsteckt, siehst du erst, wenn du die Leistungsbeschreibung daneben legst — deshalb liest du zuerst, was ein Angebot enthält, und erst dann die Zahl unten rechts.

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Warum sprechen so wenige Anbieter offen über Preise?

Weil es für viele Anbieter bequemer ist, unkonkret zu bleiben. Ohne Preislogik hast du keinen Maßstab und vergleichst Angebote nach Eindruck statt nach Leistung. Wir haben am 25.08.2026 selbst nachgesehen: Von 19 gecrawlten Wettbewerberseiten zum Thema Markenberatung nennen 3 einen Preis. Neun haben eine FAQ, neun einen Termin-CTA, keine einzige trägt ein Service-Schema. Der Median-Umfang liegt bei 1.507 Wörtern.

Es gibt gute Gründe, keine Preisliste zu veröffentlichen. Beratungsaufwand ist Einzelfallarbeit, und eine Zahl ohne Kontext erzeugt falsche Erwartungen auf beiden Seiten. Der schlechte Grund sieht genauso aus wie der gute: Wer den Rechenweg verschweigt, verhandelt später aus einer stärkeren Position, weil du keinen Maßstab hast.

Unsere Antwort darauf ist diese Seite. Wir legen offen, woraus sich ein Honorar aufbaut. Damit kannst du unser Angebot prüfen — und das von drei anderen gleich mit.

Wie wir den Wettbewerbsbefund erhoben haben

Wir haben am 25.08.2026 die vorderen Suchergebnisse zu Markenberatung und verwandten Begriffen gecrawlt und jede Seite darauf geprüft, ob sie eine Preisangabe, eine Preisspanne oder eine Honorarlogik enthält. Von 19 Seiten trugen 16 nichts davon. Nebenbei erfasst haben wir FAQ-Blöcke, Termin-CTAs, Schema-Auszeichnung und Textumfang.

Namen nennen wir nicht, außer dort, wo ein Anbieter seinen Preis selbst veröffentlicht — die stehen in der Tabelle oben. Der Befund beschreibt einen Marktzustand, kein einzelnes Haus. Wer sauber arbeitet und keine Preise veröffentlicht, arbeitet trotzdem sauber. Er macht es dir nur schwerer, das zu erkennen.

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Welche Honorar-Modelle gibt es in der Markenberatung?

Fünf Modelle begegnen dir in Angeboten. Jedes folgt einer eigenen Logik und trägt ein eigenes Risiko, und zu jedem gehört eine Frage, die du vor der Unterschrift stellen solltest. Kein Modell ist für sich seriös oder unseriös — es kommt darauf an, ob es zu deiner Aufgabe passt und ob der Anbieter erklären kann, warum er gerade dieses vorschlägt.

ModellWofür es passtWo es riskant wirdDeine Frage an den Anbieter
TagessatzOffene Aufgaben, deren Umfang sich erst im Verlauf klärt; punktuelle BegleitungDer Anbieter trägt kein Umfangsrisiko. Zusatzrunden, Reisezeit und Nacharbeit wachsen still mit„Wie viele Tage kalkulierst du für dieses Ergebnis — und was passiert, wenn es mehr werden?"
ProjektfestpreisKlar umrissene Vorhaben mit definiertem Ergebnis und definierter BeteiligungAlles, was nicht im Leistungsverzeichnis steht, wird nachberechnet. Der Festpreis ist nur so belastbar wie die Ausschlussliste„Was genau ist nicht enthalten, und was kostet es, wenn wir es brauchen?"
BausteinmodellProzesse, die stufenweise gehen sollen; Budgetsteuerung über mehrere QuartaleWenn die Bausteine aufeinander aufbauen, ist die Wahlfreiheit kleiner, als sie klingt„Welcher Baustein setzt welchen voraus, und wo kann ich sauber aussteigen?"
RetainerDauerhafte Begleitung nach der Klärung, laufende MarkenführungOhne definiertes Ziel läuft er weiter, weil er läuft. Der teuerste Posten ohne Abbruchpunkt„Welches Ergebnis beendet den Retainer?"
Agenturmodell (Pauschale plus Produktionskosten)Gestaltung, Text, Produktion, Media — wenn die Strategie stehtWenn Strategie und Umsetzung im selben Vertrag stecken, zahlst du Klärung zu Produktionslogik„Wer entscheidet die Strategie, und ist die Entscheidung von der Produktion getrennt kalkuliert?"

Ein sechstes Modell taucht in Angeboten auf: die Erfolgsbeteiligung. Bei Markenarbeit ist sie schwer sauber zu bauen, weil sich der Beitrag einer geklärten Marke zu einer Umsatzzahl kaum isolieren lässt. Wenn dir jemand ein solches Modell anbietet, lass dir zeigen, woran genau der Erfolg gemessen wird und wer die Messung kontrolliert.

Wir arbeiten als Beratung bewusst nicht im Agenturmodell — deshalb trennen wir Klärung und Produktion.

Beratung und Agentur rechnen anders

Wenn du klären musst, wofür dein Unternehmen steht, welche Versprechen tragfähig sind und wie deine Marke geführt wird, brauchst du Beratung. Steht die Richtung bereits und soll gestaltet, getextet oder produziert werden, ist eine Agentur zuständig. EC ist Beratung, keine Agentur.

Der Unterschied ist kaufmännisch relevant, weil beide anders kalkulieren. Beratung rechnet Klärungszeit: Analyse, Interviews, Workshops mit deinen Leuten, Auswertung, Dokumentation. Der Output ist eine Entscheidungsgrundlage, die dein Team danach selbst tragen kann. Agenturen rechnen Produktionsleistung — Konzeption, Design, Text, Umsetzung, dazu Fremdkosten für Foto, Druck, Media, Entwicklung.

Wenn du ein Beratungsangebot über einen Klärungsprozess neben ein Agenturangebot über einen Website-Relaunch legst und die Summen vergleichst, vergleichst du zwei verschiedene Aufgaben. Frag stattdessen: Welche Entscheidung kann ich danach treffen, die ich vorher nicht treffen konnte?

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Was treibt den Preis einer Markenberatung nach oben?

Der Preis steigt, wenn mehr Analyse, mehr Beteiligte, mehr Standorte, mehr Abstimmungsrunden oder mehr Umsetzungsvorbereitung nötig werden. Der größte Kostentreiber ist Unklarheit: Bleiben Entscheidungen offen, entstehen Schleifen, Zusatztermine und doppelte Arbeit.

Die folgende Tabelle zeigt die neun Faktoren, die in einem Markenprojekt den Aufwand bestimmen. Du kannst sie als Checkliste gegen jedes Angebot halten — wenn ein Faktor bei dir stark ausgeprägt ist und im Angebot nicht auftaucht, fehlt entweder Arbeit oder Transparenz.

KostentreiberWarum er den Aufwand erhöhtWas du selbst steuern kannst
AnalyseumfangVorarbeit vor dem ersten Termin: Unterlagen sichten, Markt und Wettbewerb ansehen, Zahlen lesen, Gespräche führen. Je weniger belastbares Material vorliegt, desto mehr muss erhoben werdenVorhandene Unterlagen, Zahlen und frühere Analysen bereitstellen
Zahl der BeteiligtenMarkenarbeit mit Mitarbeitenden ist Arbeit in Gruppen. Mehr Menschen heißt mehr Termine, mehr Auswertung, mehr RückkopplungKreis bewusst festlegen statt „alle, die wollen"
StandorteVerteilte Teams brauchen mehr Termine, mehr Reise oder mehr Abstimmung auf Distanz. Standortkulturen unterscheiden sich und müssen zusammengeführt werdenFormat je Standort früh entscheiden
Zahl der MarkenJede Marke braucht eigene Klärung. Eine Dachmarke mit drei Produktmarken ist eine Architekturfrage plus mehrere KlärungenReihenfolge festlegen statt alles parallel
EntscheidungsrundenJede zusätzliche Gremienschleife kostet einen Termin, eine Aufbereitung und meist eine Korrekturrunde danachEntscheidungsweg vorher benennen
DokumentationstiefeEin Ergebnisprotokoll ist etwas anderes als ein ausgearbeitetes Markenhandbuch mit AnwendungsregelnTiefe am tatsächlichen Bedarf festmachen
Übergabe und BefähigungWenn dein Team danach selbst weiterarbeiten soll, gehört Transfer dazu: Schulung, Materialien, Begleitung der ersten eigenen SchritteFrüh sagen, ob Befähigung Teil des Ziels ist
ReiseaufwandVor-Ort-Arbeit erzeugt Reisezeit und Reisekosten. Wie sie berechnet werden, unterscheidet sich stark zwischen AnbieternTermine bündeln, Remote-Anteile klären
Schnittstellen zu DienstleisternWenn Agentur, IT oder Vertriebspartner eingebunden werden, entsteht Koordinationsaufwand, den niemand automatisch trägtKlären, wer koordiniert — und ob das im Honorar steckt

Wie wir Reise- und Nebenkosten abrechnen, wie lange ein Angebot gilt und welche Zahlungs- und Stornoregeln gelten, steht im Angebot selbst. Wir gehen die Punkte im Gespräch durch, bevor du unterschreibst.

Der teuerste Kostentreiber ist fehlende Entscheidungskraft

Kein Posten in der Tabelle oben kostet so viel wie ein Projekt, in dem niemand entscheiden darf. Das Muster ist immer gleich: Eine Runde erarbeitet ein Ergebnis. Die Runde darüber sieht es zum ersten Mal und hat Fragen. Die Fragen führen zu einer Nacharbeit. Bei der Vorstellung der Nacharbeit sitzt eine Person mit am Tisch, die beim ersten Termin fehlte, und bringt eine Grundsatzfrage mit. Der Prozess springt an den Anfang zurück.

In der Praxis begegnen uns dafür drei Auslöser. Die Geschäftsführung delegiert Markenarbeit und schaut erst am Ende drauf. Oder es gibt einen ungelösten Zielkonflikt im Haus — Vertrieb will Reichweite, Inhaber will Spitze — und niemand entscheidet ihn. Manchmal wechseln auch schlicht die Entscheider während des Projekts.

Deshalb fragen wir früh, wer am Ende unterschreibt, und deshalb arbeitet die Geschäftsführung bei uns mit statt zuzuschauen. Wenn dir das zu aufwendig erscheint: Die Alternative kann später teurer werden, weil offene Entscheidungen zusätzliche Runden nach sich ziehen. Wie deine Positionierung als Entscheidung aussieht, statt als Ergebnis eines Abstimmungsprozesses, haben wir hier beschrieben — die Entscheidung hinter deiner Positionierung.

Was den Aufwand senken kann

Vier Dinge machen ein Markenprojekt kalkulierbarer, ohne dass Substanz verloren gehen muss. Der erste Punkt sind belastbare Unterlagen: Marktzahlen, Kundenfeedback, frühere Analysen, Vertriebsdaten — was schon da ist, muss nicht erhoben werden. Dazu kommen benannte Entscheider mit Mandat.

Der dritte Punkt ist ein begrenzter Scope. Eine Marke, ein Standort, eine Frage schlagen jedes Rundum-Paket. Und schließlich: Bausteine in Stufen statt alles auf einmal. Du siehst nach jeder Stufe ein Ergebnis und entscheidest dann über die nächste.

Was das nicht ist: ein Sparversprechen. Diese vier Punkte machen den Aufwand steuerbar, nicht klein.

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Wie macht EC Markenberatung kalkulierbar?

Wir arbeiten in sechs Bausteinen. Jeder hat eine eigene Leistung, ein eigenes Ergebnis und eine eigene Beteiligung — und damit einen eigenen Aufwand. Das ist der Grund, warum wir dir sagen können, woraus sich ein Honorar aufbaut, bevor über die Summe gesprochen wird: Du siehst, welche Arbeit in welchem Baustein steckt.

Wir holen ans Licht, was schon da ist. In Baustein 1 arbeiten Geschäftsführung und Mitarbeitende an belegten Beispielen aus dem eigenen Haus: Wo wird ein Wert im Kundenkontakt sichtbar, wo nicht, und welche Entscheidung folgt daraus? Das erklärt auch, warum die Beteiligung deiner Mitarbeitenden in der Tabelle als Aufwandsgröße auftaucht. Sie ist keine Formsache, sie ist die Arbeit.

Die sechs Bausteine im Überblick

BausteinLeistungErgebnisBeteiligung
0 — Grundanalyse10 Tage Vorarbeit: Unterlagen, Markt, Wettbewerb, Zahlen, GesprächeAnalyse-Mappe als gemeinsame FaktenbasisEC-seitig; dein Aufwand ist Bereitstellung von Material
1 — Haltung, Werte & VersprechenArbeit in gemischten Gruppen mit 8–15 Mitarbeitenden, Klimabarometer4–6 gelebte Werte, Haltung und Versprechen, an Beispielen belegtGeschäftsführung plus Querschnitt durch Bereiche und Hierarchien
2 — Customer JourneyDie Reise deiner Kunden rekonstruieren, von der ersten Wahrnehmung bis nach dem KaufBeschriebene Customer Journey mit ihren PhasenVertrieb, Service, Marketing, dazu Kundenwissen aus dem Haus
3 — Touchpoints & WettbewerbsverortungAlle Kontaktpunkte erfassen, bewerten und gegen den Wettbewerb verortenTouchpoint-Landkarte mit Bewertung und WettbewerbspositionDie Bereiche, die Kontaktpunkte verantworten
4 — Touchpoint-ExzellenzDie 15 entscheidenden Kontaktpunkte ausarbeiten: Was passiert dort heute, was soll dort passierenAusgearbeitete Exzellenz an 15 TouchpointsDie operativ Verantwortlichen je Touchpoint
5 — Employee Journey & QualifikationsmatrixDie Reise der Mitarbeitenden und die Frage, wer welches Verhalten können mussEmployee Journey plus QualifikationsmatrixFührung und Personal, dazu Vertreter der Bereiche

Die Bausteine sind die Struktur unserer Zusammenarbeit. Welche davon für deine Lage nötig sind, in welcher Reihenfolge sie sinnvoll sind und was daraus für Aufwand und Dauer folgt, klären wir im Gespräch. Verbindlich steht es danach im Angebot.

Setz dich mit uns hin. 30 Minuten. Bring deine Ausgangslage mit. Wir sortieren, welcher Umfang sinnvoll ist.

Was bei EC nicht automatisch enthalten ist

Sechs Dinge sind nicht Teil einer Markenberatung bei uns: Design und Corporate Design, Kampagnenentwicklung, Website-Relaunch, Mediaplanung und Mediabudget, Produktion jeder Art — Foto, Film, Druck, Entwicklung — und laufende Agenturbetreuung.

Das ist die Trennlinie unseres Geschäfts. Wir beraten und schaffen Entscheidungsgrundlagen. Wenn nach der Klärung gestaltet oder produziert werden muss, ist das ein eigener Auftrag mit eigenem Budget — bei einer Agentur deines Vertrauens oder bei einem Partner, den wir dir nennen können.

Du siehst im Angebot, welche Entscheidungen wir klären, und welches Budget du später für Design, Website oder Kampagne einplanen musst. So kannst du mit deiner Agentur verhandeln, statt eine Gesamtsumme zu unterschreiben, in der beides steckt.

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Woran erkennst du ein zu billiges Angebot?

Ein zu billiges Angebot erkennst du nicht an der Zahl, sondern an dem, was fehlt. Wenn Analyse, Beteiligung, klare Ergebnisse, Ausschlüsse und Transfer nicht drinstehen, ist der niedrige Preis kein Vorteil, sondern ein verschobenes Risiko. Du zahlst wenig für etwas, das dich später nicht trägt, und die Klärung steht danach immer noch aus.

Der Schaden ist selten das verlorene Honorar. Der Schaden ist die verbrannte Runde: Du hast deine Führungsmannschaft für ein Format zusammengeholt, dessen Ergebnisse im Haus niemand ernst nimmt. Beim zweiten Anlauf ist die Bereitschaft kleiner — „das hatten wir doch schon".

Prüf ein günstiges Angebot deshalb an einer einzigen Frage: Was steht am Ende auf dem Papier, und wer im Haus kann damit morgen arbeiten? Wenn die Antwort „ein Foliensatz" lautet, ist der Preis egal.

Die fünf typischen Billig-Fallen

FalleWoran du sie erkennstPrüffrage an den Anbieter
„Marke in einem Tag"Ein Termin, ein Ergebnis, keine Vorarbeit„Womit gehst du in den Tag hinein — und woher kommt das Wissen darüber?"
Werte aus dem BauchgefühlWerte werden im Kreis gesammelt und abgestimmt, ohne Beleg aus dem Unternehmen„Wie belegst du, dass diese Werte hier tatsächlich gelebt werden?"
Keine VorarbeitDer Anbieter kennt weder Zahlen noch Markt noch Kundensicht, wenn er kommt„Was analysierst du vorher, und wie viel Zeit steckt darin?"
Gestaltung vor KlärungEs geht schnell um Logo, Farben, Claim — bevor die Haltung steht„Welche Entscheidung liegt der Gestaltung zugrunde?"
Der Preis wächst späterSchmales Grundangebot, alles Weitere auf Anfrage„Was ist ausdrücklich nicht enthalten, und was kostet es dann?"
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Woran erkennst du ein zu teures Angebot?

Teuer ist nicht falsch. Unbelegt ist falsch. Ein hohes Honorar wird problematisch, wenn du am Ende nicht sagen kannst, welche Entscheidung dadurch besser getroffen wurde. Die Frage lautet also nie „Warum kostet das so viel?", sondern „Welche Arbeit steckt in diesen Tagen, und was wäre anders, wenn wir sie weglassen?"

Vier Warnsignale tauchen in Angeboten auf. Das erste sind Tage ohne Zuordnung: Ein Angebot nennt eine Gesamtzahl an Personentagen, aber keine Zuordnung zu Arbeitsschritten und Ergebnissen. Das zweite sind Abstimmungsschleifen als eigene Posten — wenn Statusrunden, Zwischenpräsentationen und Feedbackschleifen ein spürbarer Teil des Volumens sind, bezahlst du Projektmanagement statt Klärung.

Das dritte Warnsignal ist die große Methode ohne Entscheidungspunkt. Ein Modell mit vielen Ebenen, Achsen und Kreisen sieht nach Substanz aus und beantwortet trotzdem keine einzige Frage, die du deinem Vertrieb morgen früh beantworten musst. Und viertens der Retainer ohne Ziel: Eine monatliche Pauschale ist gut, wenn definiert ist, was sie erreichen soll — und ein Dauerposten, wenn nicht.

Ein einfacher Test hilft beim Prüfen: Lass dir zu drei beliebigen Positionen im Angebot sagen, welche Entscheidung sie ermöglichen. Wer das nicht in je zwei Sätzen kann, hat den Posten nicht durchdacht.

Die beste Prüffrage: Was kann mein Team danach selbst?

Am Ende eines Markenprozesses geht es darum, dass deine Leute konkrete Alltagssituationen entscheiden können: Welche Kundenanfrage passt zu eurer Haltung? Welcher Touchpoint braucht eine andere Regel? Welche Zusage darf der Vertrieb nicht mehr machen? Beratung, die dir diese Entscheidungen dauerhaft abnimmt, hat ihre Aufgabe verfehlt.

Darum arbeiten wir mit deinen Mitarbeitenden statt über sie. Was in gemischten Gruppen erarbeitet wurde, muss nicht später „ausgerollt" werden — es ist schon im Haus. Wie das in der laufenden Führung aussieht, steht hier: wie du eine geklärte Marke führst.

Stell die Frage jedem Anbieter, auch uns. Die Antwort trennt Beratung von Beschäftigung.

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Welche Seite passt zu deiner nächsten Frage?

Jede dieser Seiten geht in eine Richtung tiefer. Der nächste Schritt bleibt in jedem Fall das Gespräch.

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Welche Fragen solltest du vor der Beauftragung stellen?

Zehn Fragen machen jedes Angebot lesbar. Sie stehen hier offen — kein Download, keine E-Mail-Adresse, kein PDF gegen Kontaktdaten. Jede Frage hat einen Preisbezug: Sie zielt nicht darauf, den Anbieter abzuprüfen, sondern darauf, dass beide Seiten dasselbe meinen, bevor unterschrieben wird. Ein guter Anbieter beantwortet sie ohne Ausweichen, auch die unangenehmen.

Bevor du sie stellst, lohnt sich ein Blick nach innen: prüfe zuerst deinen Markenkern. Wer weiß, was im eigenen Haus schon geklärt ist, kauft nicht die Klärung ein, die er längst hat.

Die Angebotsfragen, die du jedem Markenberater stellen kannst

FrageWarum sie preisrelevant ist
Wie viele Tage kalkulierst du, und wie verteilen sie sich auf die Arbeitsschritte?Trennt Ergebnisarbeit von Abstimmung und Reise
Wer aus meinem Haus muss wie lange mitarbeiten?Interne Zeit ist der Kostenblock, der in keinem Angebot steht
Welches Ergebnis liegt am Ende physisch vor?„Klarheit" ist kein Ergebnis. Ein Dokument, eine Matrix, eine Landkarte schon
Was ist ausdrücklich nicht enthalten?Die Ausschlussliste bestimmt, wie belastbar ein Festpreis ist
Wie werden Reisekosten und Spesen berechnet?Bei Vor-Ort-Arbeit ein spürbarer Posten, der erst in der Rechnung sichtbar wird
Was passiert, wenn wir eine zusätzliche Runde brauchen?Klärt, wer das Umfangsrisiko trägt
Wem gehören die Unterlagen und Ergebnisse danach?Nutzungsrechte an Analysen und Materialien sind nicht selbstverständlich
Wo kann ich aussteigen, ohne alles zu verlieren?Abbruchpunkte machen ein großes Projekt kaufmännisch tragbar
Was kostet die Umsetzung, die nach der Beratung nötig wird?Verhindert, dass das Budget nach der Klärung leer ist
Wer arbeitet tatsächlich bei mir — und wer hat verkauft?Senior-Pitch, Junior-Ausführung ist ein bekanntes Muster im Beratungsmarkt

Mit wem wir gearbeitet haben, kannst du hier nachlesen: Referenzen von Essentials Concept. Karsten Düh hat unter anderem für Allianz, ARAG, DEVK, ERGO, LBS, Sparda West, Vaillant, die Versicherungsforen Leipzig, Vodafone und WOLF gearbeitet, Sven Schnee für BSH, Dachser, Fraport, Gaggenau, Josephinenhütte, Le Liadou, Loremo Fine Arts, Miele, Mur Couture, Occhio und Thonet. Auf derselben Seite liegt das Empfehlungsschreiben von Philip Krossa, CEO der WOLF GmbH, im Original als PDF. Er schreibt darin:

„Die Zusammenarbeit mit Essentials Concept hat für uns einen erheblichen Mehrwert geschaffen."

Setz dich mit uns hin. 30 Minuten. Du kannst diese Fragen auch mit in unser Gespräch bringen.

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Wann sich Markenberatung nicht lohnt

Markenberatung lohnt sich nicht, wenn die Geschäftsführung nicht mitarbeitet, im Haus niemand Zeit hat, eigentlich Gestaltung statt Klärung gebraucht wird oder ein akuter Termin Druck macht. In diesen vier Lagen raten wir ab — auch wenn du bezahlen wolltest. Verschieben oder ein anderer Partner ist dann der bessere Weg.

Die Geschäftsführung will nicht mitarbeiten. Markenarbeit entscheidet, wofür ein Unternehmen steht und wofür nicht. Wer diese Entscheidung delegiert, bekommt ein Ergebnis, das er später nicht trägt. Ohne die Spitze im Raum ist das Geld schlecht angelegt.

Du brauchst eigentlich Gestaltung. Wenn Positionierung, Werte und Versprechen im Haus geklärt sind und es wirklich nur um Logo, Website oder Kampagne geht, ist eine Agentur der richtige Partner. Wir würden dir eine Klärung verkaufen, die du schon hast.

Intern hat niemand Zeit. Unsere Bausteine leben von der Mitarbeit deiner Leute — 8 bis 15 Menschen in Baustein 1, dazu die Verantwortlichen in den späteren Stufen. Wenn das Haus im Ausnahmezustand ist, verschieb das Projekt. Halbe Beteiligung erzeugt halbe Ergebnisse zum vollen Preis.

Es brennt kurzfristig. Ein Messeauftritt in sechs Wochen, eine Krise in der Presse, ein Pitch nächsten Monat: Das sind operative Aufgaben mit Frist. Markenklärung ist keine Notfallmedizin. Löse das Akute, und komm danach wieder.

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Wie läuft die Kostenklärung bei EC ab?

Die Kostenklärung läuft in drei Schritten: Du schilderst Ausgangslage und Ziel, wir schlagen den passenden Umfang vor, danach bekommst du ein schriftliches Angebot. Eine belastbare Zahl nennen wir, sobald Bausteine, Beteiligung, Ergebnis und Ausschlüsse geklärt sind. Am Telefon nennen wir keine Zahl ins Blaue und beraten auch nicht vorab kostenlos.

Wenn du den Preis prüfen willst, prüfe nicht zuerst die Summe. Prüfe, welche Arbeit dahintersteht, welche Ergebnisse du bekommst und welche Leistungen ausdrücklich nicht enthalten sind. Genau in dieser Reihenfolge bauen wir auch das Angebot auf. Angebotsgültigkeit, Zahlungsziele und Stornoregelungen stehen im Angebot selbst.

Schritt 1: Du bringst Ausgangslage und Frage mit

Sechs Dinge helfen uns, dich einzuordnen: dein Ziel, der Anlass gerade jetzt, welche Unterlagen und Analysen es schon gibt, welche Bereiche betroffen sind, wie viel Zeitdruck du hast und wie tief das Ergebnis gehen soll. Wenn du zu einem Punkt nichts sagen kannst, ist das selbst eine Information.

Schritt 2: EC schlägt den passenden Umfang vor

Wir sagen dir, welche Bausteine wir für deine Lage für nötig halten, welche wir weglassen würden und in welcher Reihenfolge sie sinnvoll sind. Manchmal ist die ehrliche Antwort: weniger als du dachtest. Manchmal: mehr. Konkrete Preise nennen wir im Angebot.

Schritt 3: Du bekommst ein nachvollziehbares Angebot

Das Angebot zeigt Leistung je Baustein, das Ergebnis am Ende, wer wie lange mitarbeitet, was nicht enthalten ist, die Termine und die Logik der Nebenkosten. Es ist so aufgebaut, dass Leistung, Ergebnis, Beteiligung und Ausschlüsse ohne Rückfrage nachvollziehbar sind.

Welche Fragen zu Markenberatungskosten stellen Geschäftsführer am häufigsten?

Was kostet Markenberatung bei EC?

Was ein Prozess bei uns kostet, hängt von Unternehmensgröße, Zahl der Standorte und Tiefe der Bausteine ab. Die Größenordnung nennen wir im Erstgespräch, bevor du ein Angebot bekommst. Verbindlich wird sie im schriftlichen Angebot, wenn Umfang, Bausteine, Beteiligung und Ausschlüsse geklärt sind. Ein Projekt mit einer Marke, einem Standort und entscheidungsfähiger Führung liegt in einer anderen Größenordnung als eine Gruppe mit mehreren Marken und Standorten.

Kann ich nur einen einzelnen Baustein buchen?

Die sechs Bausteine sind die Struktur unserer Zusammenarbeit, und sie bauen inhaltlich aufeinander auf: Was in Baustein 1 an Haltung und Versprechen entsteht, ist die Grundlage für die Touchpoint-Arbeit in den Bausteinen 3 und 4. Welche Bausteine für deine Lage nötig sind und in welcher Reihenfolge sie sinnvoll sind, klären wir im Erstgespräch.

Warum reicht ein einzelner Markenworkshop oft nicht?

Ein Workshop kann eine Frage schärfen und eine Gruppe auf denselben Stand bringen. Was er nicht leistet: die Analyse davor, die belastbare Entscheidung und den Transfer in Touchpoints und Mitarbeitendenführung. Was am Workshoptag gesagt wird, ist eine Momentaufnahme der Anwesenden — belegt ist damit noch nichts. Deshalb steht bei uns die Grundanalyse vor der Gruppenarbeit und die Touchpoint-Arbeit danach.

Was bekomme ich am Ende konkret in die Hand?

Das hängt von den Bausteinen ab. Aus Baustein 0 die Analyse-Mappe. Aus Baustein 1 die 4 bis 6 gelebten Werte samt Haltung und Versprechen sowie das Klimabarometer. Aus Baustein 2 die beschriebene Customer Journey. Aus Baustein 3 die Touchpoint-Landkarte mit Wettbewerbsverortung. Aus Baustein 4 die ausgearbeitete Exzellenz an den 15 entscheidenden Kontaktpunkten. Aus Baustein 5 die Employee Journey und die Qualifikationsmatrix.

Ist eine Markenberatung günstiger als eine Agentur?

Das lässt sich nicht sauber vergleichen. Beratung bezahlt Klärung und Entscheidungsfähigkeit, Agenturleistung bezahlt Gestaltung, Produktion und Ausspielung. Wer die Summen nebeneinanderlegt, vergleicht zwei verschiedene Aufgaben. Teuer wird es, wenn du das eine kaufst und das andere brauchst — dann zahlst du zweimal.

Übernimmt EC auch Design, Kampagne oder Website-Relaunch?

Nein. EC ist Beratung, keine Agentur. Design, Kampagne, Media und Produktion können nach der Klärung nötig werden, sind aber nicht Teil der Markenberatung. Wir sagen dir, was ansteht, damit du es budgetieren kannst — umsetzen lässt du es bei einer Agentur. Setz dich mit uns hin. 30 Minuten. Preis im Angebot, Umfang im Gespräch. Der erste Schritt bleibt kurz. Wenn du noch nicht an dem Punkt bist, zu sprechen, kannst du dich hier weiter einlesen: Begriffe der Markenberatung und weitere Beiträge zur Markenarbeit.

Weiterlesen — Preis ist eine Positionsfrage

Drei Vertiefungen und die Pillar zur Positionierung.

Cluster Pricing als Positionierung Wer 5 % Rabatt gibt, hat seine Position aufgegeben — nicht wegen der 5 %, sondern wegen der Botschaft: Mein Preis ist verhandelbar. Cluster Markenrelevanz Warum Bekanntheit nicht mehr verkauft. Cluster Warum „Qualität und Service“ deine Marke unsichtbar macht Warum diese Floskel deine Marke unsichtbar macht. Pillar Positionierung ist Entscheidung Wie Mittelständler sich strategisch verorten — bevor sie über Kommunikation reden.