Dein Unternehmen hat eine Marke. Sie steht nur nirgends — sie steckt in den Köpfen von Leuten, die nie zusammen an einem Tisch saßen.
Dein Unternehmen hat eine Marke. Sie steht nur nirgends. Sie steckt im Vertriebsleiter, der seit Jahren erklärt, warum ihr anders arbeitet, im Serviceteam, das Reklamationen auf eine Art löst, die Kunden weitererzählen, und in Entscheidungen, die nie jemand aufgeschrieben hat. Wir sind Essentials Concept, Beratung aus Unterföhring bei München. Wir holen ans Licht, was schon da ist — und übersetzen es in Entscheidungen, mit denen Führung, Vertrieb, HR und Service arbeiten können.
30 Minuten Termin buchen — wir klären deine Ausgangslage, mögliche Bausteine, den groben Aufwand und ob wir für dich passen.
Im Mittelstand ist Marke selten ein leeres Blatt. Sie steckt bereits in Entscheidungen, Kundenerfahrungen, technischen Standards und Vertriebsroutinen. Weil diese gelebte Marke meist unsortiert und nie entschieden ist, muss Markenberatung hier am vorhandenen Betrieb ansetzen — nicht an Wunschbildern.
Im Konzern gibt es eine Markenabteilung, ein Budget, ein Regelwerk und jemanden, dessen Job es ist, das alles zu bewachen. Bei dir gibt es einen Geschäftsführer, der auch Vertrieb macht, eine Marketingverantwortliche, die auch Messen organisiert, und einen Prokuristen, der jeden Kunden seit der Gründung kennt. Für Mittelständler braucht Markenarbeit deshalb weniger Präsentationslogik und mehr Klärung im Betrieb.
Wenn Entscheidungen nur mündlich fallen, entstehen mit der Zeit unterschiedliche Verkaufsargumente, verschiedene Angebotsformulierungen und eigene Prioritäten im Service. Jeder Bereich baut sich seine eigene Version davon, wofür das Unternehmen steht. Alle Versionen sind irgendwie richtig, keine ist verbindlich. Genau diese Stellen erfassen wir im Prozess und führen sie in verbindliche Leitplanken über.
Dazu kommt die Prägung durch Inhaber oder Geschäftsführung. In vielen mittelständischen Unternehmen ist die Marke faktisch eine Person. Solange diese Person da ist, funktioniert das erstaunlich gut. Bei Nachfolge, Wachstum oder einer zweiten Führungsebene wird daraus ein Problem — weil niemand benennen kann, was genau da eigentlich übertragen werden müsste.
Deine Marke wirkt. Sie wurde nur nie entschieden. Sie ist entstanden — aus Aufträgen, die ihr angenommen habt, aus Kunden, die geblieben sind, aus einem Qualitätsanspruch, den irgendwann jemand gesetzt hat und den alle mittragen, ohne dass er je formuliert wurde.
Das Ergebnis siehst du in Kleinigkeiten. Zwei Vertriebsleute erklären dasselbe Unternehmen mit zwei verschiedenen Geschichten. Im Angebot steht eine Sprache, auf der Website eine andere. Kunden vergleichen dich mit Wettbewerbern, gegen die du gar nicht antreten willst. Zusammen kann das dazu führen, dass Anfragen schlechter eingeordnet, Angebote uneinheitlich formuliert und Entscheidungen schwerer nachvollziehbar werden. Wer das sortieren will, muss Positionierung strategisch entscheiden, statt sie weiter wachsen zu lassen.
Ein Markenmanual beschreibt einen Zustand. Es erzeugt ihn nicht. Wir haben genug Unternehmen gesehen, in denen ein sauber gestaltetes Dokument im Laufwerk liegt und im Betrieb keine Rolle spielt.
Brauchbar wird ein Manual erst, wenn konkrete Entscheidungen darin stehen: Welche Kunden passen? Welche Anfragen lehnt ihr ab? Welche Aussagen nutzt der Vertrieb? Welche Touchpoints haben Vorrang? Wenn Mitarbeitende die Marke im Dokument nicht wiedererkennen, benutzen sie sie nicht. Sie machen weiter wie vorher — zu Recht, denn ihre gelebte Praxis war näher an der Realität als das Papier. Ein Manual wird gelesen, wenn es aus dem Betrieb kommt. Eines, das von außen übergestülpt wird, landet im Archiv.
Solange diese Leute da sind: nein. Sie tragen die Marke zuverlässiger als jedes Handbuch. Zum Problem wird es in dem Moment, in dem sich etwas ändert — Wechsel, Wachstum, Nachfolge, eine zweite Standortleitung. Was nie geteilt und nie entschieden wurde, lässt sich nicht übergeben. Es geht einfach mit.
Für die Geschäftsführung heißt das: Wissen muss aus einzelnen Köpfen in gemeinsame Entscheidungen überführt werden. Ein langjähriger Vertriebsleiter hat ein Modell davon, wofür ihr steht, wie ihr verkauft, welche Anfrage ihr besser ablehnt. Dieses Modell ist wertvoll. Es ist nur nirgends abgelegt, und niemand hat es je mit dem Modell des Serviceleiters abgeglichen. Oft widersprechen sich beide an einer entscheidenden Stelle, ohne dass es je aufgefallen wäre.
Wächst du, potenziert sich das. Mitarbeiter Nummer zwölf lernt die Marke noch am Mittagstisch. Bei wachsender Belegschaft lernt sie irgendwann jeder aus dem Onboarding — und wenn dort nichts steht, erfindet sich jeder eine eigene Version aus dem, was er beobachtet.
Kein Test, sondern Beobachtungen aus dem Alltag. Wenn dir mehrere davon bekannt vorkommen, hängt bei dir zu viel an zu wenigen Köpfen:
Die Geschäftsführung entscheidet die Richtung, aber sie erlebt nicht jeden Markenkontakt. Kunden sprechen mit Vertrieb, Service, Empfang, Projektleitung oder Monteuren. Wenn diese Perspektiven fehlen, entsteht eine Marke, die oben plausibel klingt und unten nicht benutzt wird. Deshalb gehört der Betrieb in den Prozess.
Die Sicht der Geschäftsführung ist gefiltert. Reklamationen kommen zusammengefasst an. Verlorene Aufträge werden erklärt, nicht seziert. Der Ton am Telefon, die Formulierung im Angebot, der Moment, in dem ein Kunde zögert — das erlebt die operative Ebene, und sie erzählt es nach oben in der Version, die sie für berichtenswert hält.
Wir arbeiten deshalb mit gemischten Gruppen aus mehreren Ebenen, in der Regel 8 bis 15 Mitarbeitende. Wer davon in welcher Zusammensetzung teilnimmt, hängt von deiner Größe und Struktur ab.
Die Geschäftsführung entscheidet am Ende — auf einer Grundlage, die sie ohne die Kunden- und Mitarbeitendenperspektiven nicht hätte.
Nicht die Hierarchie ist der Maßstab, sondern der Kontakt zur Wirklichkeit. In die Gruppen gehört, wer Kunden, Bewerber, Reklamationen, Übergaben und interne Reibung tatsächlich erlebt.
Konkret heißt das: Geschäftsführung, weil sie entscheidet und die Historie kennt. Die mittlere Ebene, weil sie zwischen Anspruch und Alltag übersetzt und genau weiß, wo es klemmt. Und die operative Basis — Vertrieb, Service, Montage, Innendienst, Empfang. Diese Leute führen die Gespräche, in denen deine Marke tatsächlich entschieden wird. Wer in der Buchhaltung sitzt und nie Kundenkontakt hat, muss nicht dabei sein. Wer seit zwei Jahren jede Reklamation abfängt, unbedingt.
Das Honorar ist der eine Preis. Der andere ist die Zeit deiner Mitarbeitenden, und die zahlst du aus dem laufenden Betrieb.
Rechne mit dem einfachen Modell: Teilnehmende × Runden × Stunden je Runde. Dazu die Vor- und Nachbereitung auf deiner Seite, Terminfindung, Ausfallzeiten. Bei einem produzierenden Betrieb mit Schichtplänen ist das keine Nebensache, sondern Planung. Die konkreten Zeitwerte legen wir im Scoping fest und schreiben sie ins Angebot.
Wir sagen das vorher, weil dieser Posten ein häufiger Grund ist, warum Markenprojekte im Mittelstand mittendrin einschlafen. Wer die interne Zeit nicht eingeplant hat, kürzt am Prozess — und kürzt damit genau die Beteiligung weg, die das Ergebnis tragfähig gemacht hätte.
Unsere Markenarbeit im Mittelstand läuft über sechs Bausteine: von der Grundanalyse über Haltung, Werte und Versprechen bis zu Customer Journey, Touchpoints, Touchpoint-Exzellenz und Employee Journey. Wir werten vorhandene Unterlagen aus, führen Gespräche mit ausgewählten Personen und verdichten die Ergebnisse zu Entscheidungsgrundlagen für Führung, Vertrieb, HR und Service.
| Baustein | Worum es geht | Was am Ende entschieden ist |
|---|---|---|
| 0 — Grundanalyse | Ausgangslage prüfen, bevor jemand in einen Workshop geht | Was schon da ist, was fehlt, wo die offenen Fragen liegen |
| 1 — Haltung, Werte & Versprechen | Gemischte Gruppen aus deinem Team, mehrere Runden | Gelebte Werte, benannte Haltung, einlösbares Versprechen |
| 2 — Customer Journey | Der Weg deiner Kunden, aus Kundensicht statt aus Prozesssicht | Wo Erwartung und Erleben auseinandergehen |
| 3 — Touchpoints & Wettbewerbsverortung | Alle Kontaktpunkte plus Standort im Wettbewerbsumfeld | Welche Punkte zählen, wo du im Markt stehst |
| 4 — Touchpoint-Exzellenz | Die 15 entscheidenden Kontaktpunkte im Detail | Was an jedem dieser Punkte konkret passieren soll |
| 5 — Employee Journey & Qualifikationsmatrix | Der Weg deiner Mitarbeitenden, vom Bewerber bis zur Rolle | Welche Fähigkeiten das Markenversprechen braucht |
Die Bausteine bauen aufeinander auf, Baustein 0 steht immer am Anfang. Wie der Zuschnitt für dein Unternehmen aussieht, klären wir im Scoping.
Bevor der erste Workshop stattfindet, sehen wir uns an, was schon da ist: Unterlagen, Marktumfeld, bestehende Aussagen über euch, Vorgespräche. Dahinter stecken rund 10 Tage Vorarbeit, das Ergebnis ist eine Analyse-Mappe, mit der alle Beteiligten auf demselben Stand starten. Ohne diesen Schritt diskutiert ein Workshop über Vermutungen.
Hier arbeiten wir mit 8 bis 15 deiner Mitarbeitenden in gemischten Gruppen. Ziel ist keine Wunschliste an Werten, sondern die Werte, die bei euch tatsächlich gelebt werden — inklusive derer, die niemand aufschreiben würde und die trotzdem jede Entscheidung prägen. Am Ende stehen 4 bis 6 Werte mit Deskriptoren, die beschreiben, was jeder Wert im Alltag konkret bedeutet. Daraus wird ein Versprechen, das ihr einlösen könnt. Ein Versprechen, das der Betrieb nicht trägt, ist ein Reklamationsgrund mit Vorlauf. Zur Ergebnismessung gehört ein Klimabarometer.
Der Weg deiner Kunden, aufgenommen aus ihrer Sicht: Womit fangen sie an, was erwarten sie, wo zögern sie, an welcher Stelle entscheiden sie sich für oder gegen euch. Interessant sind die Momente, in denen Erwartung und Erleben auseinandergehen — dort entsteht Reibung, und dort liegt der Hebel. Wir arbeiten mit dem, was ihr über eure Kunden wisst, nicht mit erfundenen Personas.
Deine Marke wird nicht in der Broschüre entschieden, sondern an Kontaktpunkten: Anfrage, Angebot, Baustelle, Rechnung, Reklamation, Bewerbungsgespräch. In diesem Baustein sammeln wir sie und verorten euch gleichzeitig im Wettbewerbsumfeld — gegen wen ihr wirklich antretet und wodurch ihr euch unterscheidet. Beides gehört zusammen, weil ein Kontaktpunkt erst im Vergleich seine Wirkung zeigt.
Nicht jeder Kontaktpunkt ist gleich wichtig. Wir arbeiten an den 15 entscheidenden. Für jeden wird konkret, was dort passieren soll, wer verantwortlich ist und woran ihr merkt, dass es funktioniert. Hier werden aus strategischen Entscheidungen konkrete Vorgaben für das Tagesgeschäft.
Das Markenversprechen wird von Menschen eingelöst. Also sehen wir uns deren Weg an: Bewerbung, Einstieg, erste Monate, Entwicklung, Führung. Parallel entsteht eine Qualifikationsmatrix — welche Fähigkeiten braucht welche Rolle, damit das Versprechen an den Touchpoints hält. Das verbindet Markenarbeit mit HR und Führung, statt sie im Marketing zu parken.
Am Ende hast du Entscheidungen, keine Stimmungsbilder: eine benannte Haltung, 4 bis 6 gelebte Werte mit Deskriptoren, ein einlösbares Versprechen, die Customer Journey mit ihren kritischen Momenten, die relevanten Touchpoints inklusive der 15 entscheidenden, deine Verortung im Wettbewerb, die Employee Journey und eine Qualifikationsmatrix.
Die Ergebnisse sind für interne Entscheidungen gedacht: welche Aufträge passen, welche Aussagen Vertrieb und HR nutzen, welche Touchpoints Vorrang haben. Wir geben keine Zusage zu mehr Anfragen — das hängt an zu vielen Dingen außerhalb eines Beratungsprojekts. Unser Beitrag ist, dass Vertrieb, HR und Service danach mit derselben Grundlage arbeiten und Widersprüche früher sichtbar werden. Eine Agentur, die für euch gestaltet, bekommt ein Briefing statt einer Ahnung.
Wie diese Entscheidungen im Alltag getragen werden, ist eine eigene Aufgabe — dazu mehr unter Markenführung im Alltag.
Die Ergebnisse landen nicht in einer Schublade, sondern in vier Bereichen.
Führung bekommt die Leitplanken, an denen sie Entscheidungen misst — auch die unbequemen, etwa welche Aufträge nicht mehr passen. Vertrieb bekommt eine gemeinsame Sprache und eine belastbare Antwort auf „Warum ihr?". HR bekommt die Qualifikationsmatrix und ein Bild davon, wen ihr wirklich sucht; Stellenanzeigen und Onboarding hören auf, Wunschprosa zu sein. Service bekommt Klarheit darüber, was an den entscheidenden Touchpoints gilt, statt jede Situation neu zu erfinden.
Wir liefern kein Logo, kein Corporate Design und keine Website-Produktion. Auch keine Kampagne, keine Anzeigen, keine Bildwelt, keine Mediaplanung. Wir sind Beratung, keine Agentur, und das ist eine Entscheidung, keine Lücke.
Für die Gestaltung arbeitest du danach mit einer Agentur oder einem Designstudio — mit dem Unterschied, dass du dann weißt, was du bestellst. Ohne klare Entscheidungen zu Haltung, Zielkunden und Versprechen muss eine Agentur Annahmen treffen. Genau diese Annahmen klären wir vorher.
Kurz: Wenn du weißt, wofür du stehst, brauchst du eine Agentur. Wenn du es nicht weißt, wird die Agentur es für dich erfinden — und das Ergebnis ist dann ihre Idee von deinem Unternehmen, nicht deine. Beratung kommt vor Umsetzung, wenn Haltung, Versprechen und interne Tragfähigkeit noch offen sind.
| Markenberatung (EC) | Agentur | |
|---|---|---|
| Frage | Wofür stehen wir, und trägt das der Betrieb? | Wie sieht das aus und wie kommt es raus? |
| Beteiligte | Geschäftsführung + Mitarbeitende aus mehreren Ebenen | Marketing + Dienstleister |
| Ergebnis | Entscheidungen, Leitplanken, Journeys, Touchpoint-Vorgaben | Design, Website, Kampagne, Medien |
| Danach | Briefing für Gestaltung und Umsetzung | Sichtbare Marke im Markt |
| Falsche Reihenfolge kostet | — | Gestaltung auf einer Annahme, die keiner geprüft hat |
Wenn die strategischen Entscheidungen stehen. Du weißt, wofür ihr steht, wen ihr ansprecht, was ihr versprecht und wie ihr euch abgrenzt — und jetzt braucht es Gestaltung: Website, Bildwelt, Kampagne, Messeauftritt, Broschüre, Recruiting-Material. Dann such dir eine gute Agentur und gib ihr ein sauberes Briefing. Wir gestalten nicht, und wir tun auch nicht so.
Wenn die Fragen davor offen sind. Wenn drei Leute drei Antworten auf „Warum ihr?" geben. Wenn du nicht sagen kannst, wie Kunden euch erleben, weil es niemand systematisch erhoben hat. Wenn die Marke an zwei Personen hängt und du gerade über Nachfolge oder Wachstum nachdenkst. Wenn ein Agentur-Briefing ansteht und du merkst, dass du die Hälfte der Fragen nicht beantworten kannst. Ein erster Anhaltspunkt ist unser Markenkern-Selbstcheck.
Das Honorar hängt davon ab, welche Bausteine du brauchst, wie viele Standorte und Geschäftsbereiche beteiligt sind, wie gut deine Unterlagenlage ist und wie tief wir in Customer Journey, Touchpoints und Employee Journey gehen. Was ein Prozess bei uns kostet, nennen wir dir als Größenordnung im Erstgespräch, bevor du ein Angebot bekommst.
Ein Unternehmen mit einem Standort, 40 Mitarbeitenden und einer Zielgruppe wird anders kalkuliert als eine Gruppe mit drei Sparten, mehreren Standorten und getrennten Märkten. Im zweiten Fall verdoppelt sich nicht der Aufwand, er verändert seine Struktur: mehr Beteiligte, mehr Runden, mehr Abstimmung, mehr Touchpoints, teils mehrere Journeys nebeneinander.
Wie selten Zahlen in diesem Markt überhaupt öffentlich stehen, haben wir am 25.08.2026 selbst nachgesehen: Von 19 gecrawlten Wettbewerberseiten nannten 3 einen Preis. Wo Zahlen stehen, liegen sie weit auseinander — ein Markenstrategie-Workshop startet bei hytte.design bei 890 € netto, ein Positionierungs-Workshop bei buerobloock.de zwischen 3.000 und 5.000 €, eine Einzelsession bei plan-c.studio bei 3.200 €, ein Brand Frame bei helder.design ab 20.000 €. Der BDU nennt in „Honorare im Consulting 2025" einen durchschnittlichen Tagessatz von 1.300 €, für Geschäftsführer und Partner 1.600 €, für Analysten 700 €. Eine Einstiegszahl auf der Website würde dem einen Unternehmen zu viel und dem anderen zu wenig sagen.
| Treiber | Warum er wirkt |
|---|---|
| Zahl der Bausteine | Ein Baustein ist ein anderes Projekt als sechs |
| Standorte | Mehrere Standorte heißen mehrere Realitäten und mehr Termine |
| Geschäftsbereiche | Sparten mit eigenen Märkten brauchen eigene Klärung |
| Zahl der Beteiligten | Mehr Teilnehmende heißen mehr Gruppen und mehr Auswertung |
| Unterlagenlage | Gute Vorarbeit verkürzt die Grundanalyse, dünne Lage verlängert sie |
| Tiefe der Touchpoint-Arbeit | Touchpoints erfassen ist das eine, sie ausarbeiten das andere |
| Reiseaufwand | Vor Ort arbeiten kostet Fahrt und Zeit |
Prüf jedes Angebot — unseres eingeschlossen — auf diese Punkte: Umfang der Grundanalyse, Design der Workshops, Durchführung mit Zahl der Runden und Teilnehmenden, Auswertung, welche Ergebnisdokumente du bekommst, wie viele Abstimmungsschleifen enthalten sind, wie die Übergabe läuft und wie Reise- und Nebenkosten geregelt sind. Diese Punkte klären wir im Scoping und schreiben sie ins Angebot.
Was bei uns grundsätzlich nicht enthalten ist: Logo, Corporate Design, Website-Produktion, Kampagnen, Medien, Anzeigen und laufende Umsetzung. Steht so etwas in einem Angebot mit drin, sprichst du mit einer Agentur — was in Ordnung sein kann, solange du es weißt.
Wir passen, wenn Marke bei dir eine Führungsfrage ist und Mitarbeitende beteiligt werden dürfen. Wir passen nicht, wenn ein Logo, eine Kampagne oder ein Workshop gesucht wird, dessen Ergebnis vorher feststeht. Beides ehrlich zu klären verhindert, dass wir ein Projekt beginnen, das nicht zu deiner Lage passt.
| Passt | Passt nicht |
|---|---|
| Marke als Entscheidungs- und Führungsfrage | Marke als Gestaltungsauftrag |
| Mitarbeitende dürfen mitreden | Ergebnis soll vorher feststehen |
| Geschäftsführung nimmt sich Zeit | Delegiert und nie wieder angesehen |
| Bereitschaft, unbequeme Befunde anzunehmen | Bestätigung des Bestehenden gesucht |
| Umsetzung im Betrieb ist gewollt | Dokument fürs Regal reicht |
Wenn Geschäftsführung, Vertrieb, HR, Service und Führung hinterher mit demselben Verständnis arbeiten sollen. Wenn du bereit bist, Zeit deiner Leute zu investieren, und aushältst, dass dabei Dinge zur Sprache kommen, die im Tagesgeschäft niemand anspricht. Marke ist dann keine Marketingaufgabe, sondern eine Arbeitsgrundlage für den ganzen Betrieb.
Wenn du eine neue Website brauchst, ein Logo überarbeiten willst oder eine Kampagne planst und die strategischen Fragen für dich geklärt sind — dann bist du bei einer Agentur oder einem Designstudio besser aufgehoben, und zwar schneller und günstiger. Sag uns das im Gespräch. Wir sagen dir dann, dass wir nicht passen, statt dir ein Projekt zu verkaufen.
An zwei Dingen: an öffentlich einsehbaren Empfehlungen und an einer Arbeitsweise, die offenliegt. Karsten Düh hat unter anderem für Allianz, Vaillant, Vodafone und WOLF gearbeitet, Sven Schnee für Miele, Occhio, Thonet und Fraport. Die vollständigen Listen und das Empfehlungsschreiben von WOLF zeigen wir im Original, statt sie werblich zusammenzufassen.
Philip Krossa, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der WOLF GmbH, schreibt:
„Neben der fachlichen Qualität möchte ich insbesondere die partnerschaftliche Zusammenarbeit hervorheben. Karsten Düh, Sven Schnee und ihr Team haben ein tiefes Verständnis für unser Geschäftsmodell entwickelt, sich intensiv mit unseren Märkten und Kunden auseinandergesetzt und stets lösungsorientiert gearbeitet. Die Kombination aus strategischem Denken, methodischer Kompetenz und pragmatischer Umsetzung hat einen spürbaren Mehrwert für unser Unternehmen geschaffen. Ich bin mit den Ergebnissen, den erarbeiteten Inhalten sowie der gesamten Zusammenarbeit außerordentlich zufrieden. Aus meiner persönlichen Sicht zählt Essentials Concept zu den wenigen Beratungs- und Strategiepartnern, die komplexe strategische Fragestellungen mit hoher Umsetzungsstärke verbinden können." „Ich kann die Essentials Concept GmbH daher uneingeschränkt und mit voller Überzeugung weiterempfehlen."
Das ist die Sicht eines Kunden auf ein abgeschlossenes Projekt, keine Zusage für deines. Das vollständige Schreiben liegt als PDF bei den Referenzen von EC. Dort stehen auch die vollständigen Kundenlisten beider Berater sowie die Empfehlung von Susann Meise, Managing Director bei Occhio.
Der zweite Prüfstein ist der Prozess selbst. Die sechs Bausteine stehen oben auf dieser Seite, mit Inhalt und Ergebnis. Du kannst vor der Beauftragung nachvollziehen, was in welchem Schritt passiert und was am Ende entschieden ist — und uns im Gespräch daran festnageln.
Jede dieser Seiten geht in eine Richtung tiefer. Der nächste Schritt bleibt in jedem Fall das Gespräch.
Mit einem Gespräch von 30 Minuten. Darin klären wir deine Ausgangslage, wie weit eure Markenarbeit heute ist, welche Bausteine für euch überhaupt Sinn ergeben, welchen Aufwand das grob bedeutet — und ob wir zueinander passen. Kein Konzeptverkauf, keine Präsentation, kein Nachfassmarathon.
Wenn wir nicht passen, sagen wir dir das im Gespräch und nennen dir, was stattdessen sinnvoll wäre.
Essentials Concept GmbH — Markenberatung aus Unterföhring bei München.
Ja, wenn die Marke später im Alltag getragen werden soll. Die Geschäftsführung entscheidet, aber Vertrieb, Service, HR, Führung und die operativen Teams lösen das Versprechen jeden Tag ein. Wer sie außen vor lässt, bekommt ein Ergebnis, das oben stimmt und unten nicht ankommt.
Für eine erste Richtung kann das reichen. Für eine tragfähige Markenentscheidung im Mittelstand reicht es meist nicht, weil wichtige Kundenerfahrungen und interne Reibungen außerhalb der Geschäftsführung liegen und dort auch nicht vollständig ankommen.
Je nach gebuchten Bausteinen: die Grundanalyse als Analyse-Mappe, Entscheidungen zu Haltung, Werten und Versprechen, die Customer Journey, die Touchpoint-Logik mit Wettbewerbsverortung, die Ausarbeitung der 15 entscheidenden Touchpoints sowie Employee Journey und Qualifikationsmatrix. Die genauen Ergebnisdokumente stehen im Angebot.
Nein. Wir sind Beratung, keine Agentur. Wir liefern die Entscheidungen und Leitplanken, mit denen eine Agentur danach gestalten und umsetzen kann. Die Agentur bekommt dadurch eine klarere Entscheidungsgrundlage.
Die Bausteine sind aufeinander aufgebaut, Baustein 0 steht immer am Anfang. Welcher Zuschnitt für dich sinnvoll ist und in welcher Reihenfolge wir arbeiten, klären wir im Scoping.
Neben dem Honorar brauchst du Zeit von der Geschäftsführung und von 8 bis 15 Mitarbeitenden — für Workshops, Vorbereitung und Abstimmung. Dauer, Zahl der Runden und Zusammensetzung hängen von Größe und Zuschnitt ab und gehören ins Scoping.
Was ein Prozess bei uns kostet, hängt von Unternehmensgröße, Zahl der Standorte und Tiefe der Bausteine ab. Die Größenordnung nennen wir im Erstgespräch, bevor du ein Angebot bekommst. Was den Preis treibt, steht offen auf dieser Seite: Zahl der Bausteine, Standorte, Beteiligte, Unterlagenlage, Tiefe der Touchpoint-Arbeit.
Ja, wenn vor Gestaltung oder Kampagne noch Haltung, Positionierung, Versprechen und interne Tragfähigkeit fehlen. Nein, wenn du ein klares Briefing hast und nur noch Umsetzung brauchst — dann geh direkt zur Agentur.
Wir sitzen in Unterföhring, direkt am nordöstlichen Stadtrand von München, und arbeiten dort, wo unsere Kunden sind. Wie viel vor Ort stattfindet und was remote läuft, klären wir im Scoping. Weitere Begriffe erklären wir im Glossar rund um Markenstrategie; längere Texte zu einzelnen Themen stehen in unseren Artikeln zu Markenstrategie und Markenführung.
Fünf Vertiefungen zu den Fragen, die im inhabergeführten Unternehmen wirklich anstehen.