Eine Strategie, die nur im Ordner liegt, ist keine. Wir arbeiten an den Entscheidungen, die Führung und Vertrieb im Alltag tatsächlich anwenden.
Essentials Concept entwickelt deine Markenstrategie — die Entscheidungen, die vor jeder Gestaltung stehen. Wir sind eine Beratung aus Unterföhring bei München und arbeiten daran, wofür dein Unternehmen steht, was es verspricht, was es bewusst weglässt und woran deine Leute das im Alltag erkennen. Unser Satz dazu: Wir holen ans Licht, was schon da ist. Deshalb entsteht die Strategie mit deinen Mitarbeitenden, nicht am Reißbrett.
30-Minuten-Gespräch buchen — du schilderst deine Ausgangslage, wir ordnen sie fachlich ein.
Markenstrategie-Beratung klärt, wofür dein Unternehmen steht, welches Versprechen es einlösen kann und wie dieses Versprechen im Alltag sichtbar wird. Am Ende steht eine Entscheidungsgrundlage für Führung, Vertrieb, Service, Kommunikation, HR und die wichtigsten Kontaktpunkte — kein Spruch für die Wand.
Der Unterschied zu einem Markenpapier liegt im Gebrauch. Ein Papier wird abgeheftet. Eine Entscheidungsgrundlage beantwortet Fragen, die im Betrieb täglich auftauchen: Nehmen wir diesen Auftrag an? Was sagen wir im Erstgespräch zuerst? Welchen Kontaktpunkt reparieren wir vor allen anderen? Wen stellen wir ein?
Dazu gehören sechs Klärungen: die Haltung, aus der heraus gearbeitet wird. Die Werte, die im Unternehmen tatsächlich gelten. Das Versprechen an den Kunden. Die Zielgruppen, für die es gilt. Der Platz im Wettbewerb. Und die Kontaktpunkte, an denen sich alles entscheidet.
EC arbeitet mit der Geschäftsführung und ausgewählten Mitarbeitenden an konkreten Fragen: Welche Aufträge passen zum Versprechen? Welche Aussagen streichen wir? Welcher Kontaktpunkt wird zuerst bearbeitet? Die Methode und den Außenblick bringen wir mit, die Substanz kommt aus deinem Haus.
| Bestandteil | Frage, die beantwortet wird |
|---|---|
| Haltung | Woran glauben wir, auch wenn es unbequem wird? |
| Werte | Was gilt bei uns wirklich — und woran erkennt man das im Verhalten? |
| Versprechen | Was können wir jedem Kunden zusagen und einlösen? |
| Zielgruppen | Für wen sind wir gemacht — und für wen ausdrücklich nicht? |
| Wettbewerb | Wo stehen wir gegenüber den anderen, und worin unterscheiden wir uns? |
| Customer Journey | Welchen Weg geht ein Kunde von der ersten Berührung bis zur Empfehlung? |
| Touchpoints | Welche Kontaktpunkte entscheiden über den Eindruck, und welche zuerst? |
| Verhalten | Wie handeln Mitarbeitende an diesen Punkten konkret? |
Ein Logo ist nur ein Zeichen und ein Claim nur ein Satz. Während ein Designmanual Farben, Typografie und Bildsprache regelt, bringt eine Kampagne Botschaften in den Markt. Das sind notwendige Dinge, und Agenturen bauen sie besser als wir — nur setzen sie die strategische Antwort voraus, statt sie zu erarbeiten.
Auch das Gegenteil ist keine Strategie: das Bauchgefühl der Geschäftsführung, das nirgends aufgeschrieben steht und deshalb in jeder Abteilung anders ankommt. Und ein Workshop-Foto mit bunten Zetteln an der Wand belegt einen Tag, keine Entscheidung.
Eine tragfähige Markenstrategie macht Entscheidungen leichter. Du erkennst die Qualität daran, ob Mitarbeitende damit arbeiten können, ob Widersprüche sichtbar werden und ob Prioritäten entstehen: Was lassen wir weg? Was versprechen wir? Welche Kontaktpunkte zählen zuerst? Wenn jede Abteilung anders antwortet, fehlt keine Formulierung, sondern Klarheit.
Ein typisches Bild in den Unternehmen, die zu uns kommen: Es gibt ein Strategiepapier, aber Vertrieb, Service und HR leiten daraus keine Entscheidungen ab. Die Formulierung ist dabei selten das Problem. Das Papier erzwingt keine Entscheidung — es schließt nichts aus, priorisiert nichts und beschreibt niemanden, den man nicht auch anders beschreiben könnte.
Wenn du selbst prüfen willst, wo dein Unternehmen steht, hilft der Markenkern prüfen-Selbstcheck als erster Zugriff.
| Prüfstein | Tragfähige Strategie | Schwache Strategie |
|---|---|---|
| Entscheidungskraft | Beantwortet konkrete Ja/Nein-Fragen im Tagesgeschäft | Klingt gut, ändert keine Entscheidung |
| Einlösbarkeit | Das Versprechen wird an jedem Kontaktpunkt gehalten | Das Versprechen scheitert am ersten Telefonat |
| Unterscheidung | Ein Wettbewerber könnte den Text nicht unterschreiben | Der Text passt auf drei andere Anbieter der Branche |
| Interne Anschlussfähigkeit | Vertrieb, Service und HR leiten daraus ihr Verhalten ab | Nur Marketing kennt das Dokument |
| Priorisierung | Benennt, was zuerst kommt und was wegfällt | Zählt alles auf, was wichtig ist |
Der dritte Prüfstein ist der brutalste. Nimm euer Markenversprechen, streich den Firmennamen und leg es einem Wettbewerber hin. Wenn der es ohne Bauchschmerzen unterschreiben könnte, beschreibt es eine Branche und nicht dein Unternehmen.
Frag fünf Leute aus verschiedenen Bereichen, was euer Unternehmen verspricht. Ohne Vorbereitung, ohne Dokument. Zeigen die Antworten in dieselbe Richtung, trägt die Strategie. Kommen fünf verschiedene Antworten, hast du ein Dokument.
Strategie zählt erst, wenn Führung, Vertrieb, Service, HR und die operativen Teams damit Entscheidungen treffen — bei der Angebotsgestaltung, im Beschwerdefall, im Bewerbungsgespräch. Wie das im laufenden Betrieb funktioniert, beschreibt die Seite Markenführung im Alltag.
Am Ende hast du Arbeitsgrundlagen für die weitere Arbeit im Unternehmen: eine Analyse deiner Ausgangslage, ein Set gelebter Werte, ein Markenversprechen, ein Bild der Customer Journey, eine Priorisierung der Kontaktpunkte, eine Verortung im Wettbewerb. Welche davon entstehen, hängt davon ab, welche der sechs Bausteine du fährst.
Das Ergebnisdokument hältst du in der Hand. Das Ergebnis selbst zeigt sich daran, ob die Leute, die an der Erarbeitung beteiligt waren, anders arbeiten als vorher. Deshalb sitzen bei uns Mitarbeitende mit am Tisch und nicht nur die Geschäftsführung.
| Ergebnis | Wofür du es benutzt |
|---|---|
| Analyse-Mappe aus Baustein 0 | Gemeinsame Faktenbasis, bevor diskutiert wird |
| 4 bis 6 gelebte Werte | Maßstab für Verhalten, Einstellung und Führung |
| Markenversprechen | Der Satz, den jeder Kontaktpunkt einlösen muss |
| Klimabarometer aus Baustein 1 | Innensicht auf die Stimmung im Unternehmen |
| Customer-Journey-Bild | Der Weg deines Kunden mit den Stellen, an denen er abspringt |
| Priorisierung der 15 entscheidenden Touchpoints | Reihenfolge der Arbeit an Kontaktpunkten |
| Wettbewerbsverortung | Wo du stehst und wo Platz frei ist |
| Qualifikationsmatrix aus Baustein 5 | Grundlage für Einstellung, Entwicklung und Einarbeitung |
Welche Arbeitsgrundlagen darüber hinaus entstehen, klären wir im Vorgespräch anhand deiner Ausgangslage. Verbindlich ist erst das Angebot.
Die Beratung soll Entscheidungsgrundlagen schaffen; welche Entscheidungen daraus folgen, bleibt Führungsaufgabe. Die Grundlagen betreffen typischerweise diese Fragen: Welche Angebote passen zum Versprechen und welche gibst du ab? Welche Botschaften sind austauschbar? In welcher Reihenfolge arbeitest du an den Kontaktpunkten — nach Priorisierung oder nach Lautstärke? Und was sagst du im Bewerbungsgespräch darüber, was bei euch gilt und wer nicht passt?
Warum Kunden an Kontaktpunkten oft in Sekunden urteilen und nicht nach Argumenten, erklärt der Beitrag dazu, warum Marken oft intuitiv bewertet werden.
Wir arbeiten in sechs Bausteinen, von der Grundanalyse bis zur Employee Journey. Die Bausteine bauen aufeinander auf, lassen sich aber nach Ausgangslage zuschneiden. Jeder beantwortet eine eigene Frage und produziert eine eigene Arbeitsgrundlage. Was du davon brauchst, entscheiden wir im Vorgespräch — nicht im Angebot.
Durch alle sechs zieht sich derselbe Gedanke: Wir holen ans Licht, was schon da ist. Deine Leute wissen, wo es klemmt und welches Versprechen nur auf dem Papier steht. Unsere Aufgabe ist, das zu ordnen und in Entscheidungsgrundlagen zu übersetzen.
Vor dem ersten Workshop stehen zehn Tage Analyse, bevor jemand über Werte redet. Ohne diese Grundlage diskutieren alle über Eindrücke, und der lauteste Eindruck gewinnt. Am Ende liegt eine Analyse-Mappe vor, die den Ausgangspunkt festhält.
Hier arbeiten 8 bis 15 Mitarbeitende in gemischten Gruppen. Gemischt heißt: quer durch Hierarchien und Abteilungen, nicht das Führungsteam unter sich. Heraus kommen 4 bis 6 gelebte Werte samt Deskriptoren — gelebt, weil sie aus dem Unternehmen kommen und nicht aus einer Wortliste. Dazu kommt das Klimabarometer als Innensicht auf die Stimmung.
Werte, die im Führungskreis formuliert und dann verkündet werden, geraten beim ersten Konflikt unter Druck. Werte, die von den Leuten selbst benannt wurden, hatten schon vorher Geltung — sie waren nur nie ausgesprochen.
Baustein 2 — Customer Journey. Der Weg deines Kunden, von der ersten Berührung bis zur Empfehlung. Aufgenommen wird, was tatsächlich passiert, nicht das Idealbild.
Baustein 3 — Touchpoints & Wettbewerbsverortung. Welche Kontaktpunkte gibt es, wie gut sind sie, und wie stehst du an ihnen gegenüber dem Wettbewerb da?
Baustein 4 — Touchpoint-Exzellenz. Aus allen Kontaktpunkten werden die 15 entscheidenden herausgearbeitet und bearbeitet. Der Rest wartet. Wer alles gleichzeitig verbessern will, verzettelt sich.
Baustein 5 — Employee Journey & Qualifikationsmatrix. Der Weg deiner Mitarbeitenden vom Bewerbungsgespräch bis zum Abschied, plus die Frage, welche Fähigkeiten an welcher Stelle gebraucht werden. Das Markenversprechen wird von Menschen eingelöst — oder gar nicht.
Die vier Begriffe meinen verschiedene Aufgaben. Positionierung klärt deinen Platz im Wettbewerb. Markenstrategie klärt das Entscheidungssystem dahinter. Markenführung ist der laufende Umgang damit. Ein Workshop ist ein Format und kann Teil jeder der drei Aufgaben sein.
Eine häufige Fehlbestellung: Ein Unternehmen bucht einen Workshop, weil das überschaubar wirkt, und hat danach ein gutes Gefühl. Ebenso häufig wird eine Positionierung bestellt, obwohl der Platz im Markt gar nicht das Problem ist — sondern dass im Haus niemand weiß, was das Versprechen bedeutet.
| Aufgabe | Typische Frage | Ergebnis | Vertiefung |
|---|---|---|---|
| Markenstrategie | Wofür stehen wir, was versprechen wir, wie handeln wir danach? | Entscheidungssystem über Haltung, Versprechen, Journey und Touchpoints | diese Seite |
| Markenpositionierung | Welchen Platz besetzen wir im Wettbewerb? | Entschiedene Position gegenüber Alternativen | Markenpositionierung strategisch entscheiden |
| Markenführung | Wie halten wir die Marke im Alltag stabil? | Steuerung, Prüfung, Konsistenz über die Zeit | Markenführung im Alltag |
| Markenworkshop | Wie klären wir eine konkrete Frage gemeinsam? | Ergebnis zu einer abgegrenzten Teilfrage | Markenworkshop |
Bei einzelnen Begriffen hilft das Glossar zu Markenbegriffen.
Positionierung reicht, wenn intern klar ist, wofür ihr steht, und nur der Platz im Wettbewerb geschärft werden muss. Typisches Zeichen: Deine Leute erzählen dieselbe Geschichte, aber der Markt hört keinen Unterschied zu den anderen.
Strategie brauchst du, wenn Haltung, Versprechen, Verhalten und Kontaktpunkte auseinanderlaufen. Typisches Zeichen: Marketing verspricht eine Sache, der Vertrieb eine zweite, der Service liefert eine dritte — und jeder hat für sich recht.
EC ist Beratung, keine Agentur. Wenn du Gestaltung, Kampagne, Website-Design oder Produktion suchst, brauchst du andere Partner. Wenn noch offen ist, wofür deine Marke steht, was sie verspricht und wie sie handeln soll, gehört die strategische Klärung vor die Umsetzung.
Das ist keine Rangfolge nach Wert. Eine gute Agentur macht aus einer klaren Strategie etwas Sichtbares, das wir nie hinbekämen. Umgekehrt kann Gestaltung eine ungeklärte Frage nicht beantworten — sie macht die Unklarheit teurer und schöner.
Du brauchst ein Logo, ein Corporate Design, eine Kampagne, eine neue Website oder Produktion von Foto, Film und Text. Die strategischen Fragen sind bei euch beantwortet, und zwar so, dass alle Beteiligten dieselbe Antwort geben. Dann such dir eine Agentur, gib ihr ein sauberes Briefing und lass sie arbeiten.
Du merkst, dass jedes Briefing an derselben Stelle hakt: Was sollen wir eigentlich sagen? Verschiedene Bereiche beschreiben das Unternehmen verschieden. Der Vertrieb erklärt in jedem Gespräch neu, was euch ausmacht. Eure letzte Kampagne war gut gemacht und hat trotzdem nichts verändert. Das sind Strategiefragen, die als Gestaltungsaufträge auftreten — und in der Gestaltung nicht lösbar sind.
Wir passen zu mittelständischen Unternehmen, in denen die Geschäftsführung selbst mit am Tisch sitzt und bereit ist, Mitarbeitende einzubeziehen. Wir passen nicht, wenn ein Ergebnis schon feststeht und nur noch bestätigt werden soll. Diese Vorprüfung spart beiden Seiten Zeit.
Ihr wachst, und was früher selbstverständlich war, muss jetzt erklärt werden. Eine Nachfolge steht an oder ist gerade vollzogen. Eine neue Geschäftsführung will wissen, was das Haus trägt. Der Vertrieb erzählt in jeder Region etwas anderes. Es gibt viele Kontaktpunkte und keine Reihenfolge. Ihr seid im Markt austauschbar geworden. Oder es reibt intern, weil verschiedene Bereiche verschiedene Vorstellungen davon haben, wofür ihr steht.
Du suchst ein neues Logo — dann ruf eine Agentur an, das ist schneller und billiger. Die Geschäftsführung will nicht selbst teilnehmen, sondern das Ergebnis präsentiert bekommen; dann trägt am Ende niemand die Entscheidung. Oder das Ergebnis steht schon fest und braucht nur noch einen externen Stempel. Wir holen ans Licht, was da ist — auch dann, wenn es unbequem ist. Wer das nicht will, ist bei uns falsch.
Zwei Berater arbeiten in dieser Beratung: Karsten Düh, Geschäftsleitung der Essentials Concept GmbH, und Sven Schnee als Brand Evangelist. Sitz ist Unterföhring, Landkreis München, direkt am nordöstlichen Stadtrand der Stadt. Gearbeitet wird dort, wo dein Unternehmen sitzt — die Workshops finden bei dir statt, nicht bei uns.
Wir sind kein großes Haus mit Juniorteam. Wer im Vorgespräch sitzt, sitzt auch im Workshop. Das begrenzt, wie viele Mandate parallel laufen können, und es ist der Grund, warum wir vorher genau prüfen, ob die Ausgangslage passt.
Philip Krossa, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der WOLF GmbH, hat der Essentials Concept GmbH ein Empfehlungsschreiben ausgestellt. Es liegt im Original als PDF unter Referenzen von EC. Wortlaut:
„Neben der fachlichen Qualität möchte ich insbesondere die partnerschaftliche Zusammenarbeit hervorheben. Karsten Düh, Sven Schnee und ihr Team haben ein tiefes Verständnis für unser Geschäftsmodell entwickelt, sich intensiv mit unseren Märkten und Kunden auseinandergesetzt und stets lösungsorientiert gearbeitet. Die Kombination aus strategischem Denken, methodischer Kompetenz und pragmatischer Umsetzung hat einen spürbaren Mehrwert für unser Unternehmen geschaffen. Ich bin mit den Ergebnissen, den erarbeiteten Inhalten sowie der gesamten Zusammenarbeit außerordentlich zufrieden. Aus meiner persönlichen Sicht zählt Essentials Concept zu den wenigen Beratungs- und Strategiepartnern, die komplexe strategische Fragestellungen mit hoher Umsetzungsstärke verbinden können. Ich kann die Essentials Concept GmbH daher uneingeschränkt und mit voller Überzeugung weiterempfehlen." — Philip Krossa, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO), WOLF GmbH
Karsten Düh hat in seiner Laufbahn für Allianz, ARAG, DEVK, ERGO, LBS, Sparda West, Vaillant, Versicherungsforen Leipzig, Vodafone und WOLF gearbeitet. Sven Schnee für BSH, Dachser, Fraport, Gaggenau, Josephinenhütte, Le Liadou, Loremo Fine Arts, Miele, Mur Couture, Occhio und Thonet. Beide Listen stehen mit den zugehörigen Belegen unter Referenzen von EC.
Die Listen oben sind Referenzkunden der beiden Berater. Sie sagen nicht, dass jedes dieser Unternehmen genau diesen Sechs-Bausteine-Prozess durchlaufen hat. Das Empfehlungsschreiben von Philip Krossa bezieht sich auf die Zusammenarbeit mit WOLF und ist ein Urteil über diese Zusammenarbeit — keine Aussage über andere Mandate und kein Versprechen für deines.
Du bekommst keinen Stundensatz, sondern einen abgegrenzten Beratungsumfang. Was ein Prozess bei uns kostet, hängt von Unternehmensgröße, Zahl der Standorte und Tiefe der Bausteine ab. Die Größenordnung nennen wir im Erstgespräch, bevor du ein Angebot bekommst.
Im Beratungsumfang enthalten sind Vorbereitung, Analyse, Moderation, Auswertung, Dokumentation und Abstimmung. Nicht enthalten sind Gestaltung, Kampagne, technische Umsetzung, Media und Produktion.
Zur Einordnung, bevor du Angebote vergleichst — die Zahlen stammen von den Anbietern selbst und aus der Honorarstudie des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberatungen:
| Quelle | Leistung | Genannter Preis |
|---|---|---|
| BDU, „Honorare im Consulting 2025" | Tagessatz im Mittel über alle Disziplinen | 1.300 € |
| BDU, „Honorare im Consulting 2025" | Tagessatz Geschäftsführer/Partner | 1.600 € |
| BDU, „Honorare im Consulting 2025" | Tagessatz Analyst | 700 € |
| helder.design | Brand Frame | ab 20.000 € |
| helder.design | Brand Audit | ab 2.000 € |
| buerobloock.de | Positionierungs-Workshop | 3.000–5.000 € |
| buerobloock.de | Strategisches Branding | 8.000–20.000 € |
| buerobloock.de | Umfassende Markenentwicklung | ab 20.000 € |
| plan-c.studio | Workshop-Paket | ab 6.000 € |
| plan-c.studio | Einzelsession | 3.200 € |
| hytte.design | Markenstrategie-Workshop | 890 € netto |
Die Spanne von 890 € bis über 20.000 € zeigt, dass hinter dem Wort „Markenstrategie" sehr verschiedene Leistungen stecken. Laut BDU ist Strategieberatung 2025 die einzige Disziplin mit einem Honorarplus von 2 %.
Wir haben im August 2026 selbst 19 Wettbewerberseiten gecrawlt: 3 davon nennen einen Preis, 9 haben eine FAQ, 9 einen Termin-CTA, keine einzige trägt ein Service-Schema. Der Median-Umfang liegt bei 1.507 Wörtern. Wer vergleichen will, findet also auf den meisten Seiten keine Zahl.
Ein Standardpreis würde bedeuten, dass wir vor dem Gespräch wissen, wie viel Arbeit vor uns liegt. Ein Unternehmen mit einem Standort und dreißig Mitarbeitenden braucht einen anderen Umfang als eines mit fünf Standorten und drei Geschäftsbereichen. Die Grundanalyse in Baustein 0 umfasst in beiden Fällen zehn Tage Vorarbeit — die Zahl der Beteiligten, der Formate und der Abstimmungsrunden unterscheidet sich.
Wir nennen Preise nach einer kurzen Klärung der Ausgangslage, weil Beteiligte, Standorte, Umfang und Dokumentation den Aufwand bestimmen.
| Faktor | Macht es kleiner | Macht es größer |
|---|---|---|
| Zahl der Bausteine | Ein einzelner Baustein als Einstieg | Alle sechs Bausteine im Durchlauf |
| Analyse-Tiefe | Vorhandene Unterlagen sind aktuell und geordnet | Datenlage muss erst hergestellt werden |
| Beteiligte | Eine Gruppe, ein Bereich | Mehrere Gruppen quer durch die Organisation |
| Standorte | Ein Standort | Mehrere Standorte mit eigenen Terminen |
| Abstimmungsschleifen | Entscheidungen fallen im Termin | Jede Runde geht durch mehrere Gremien |
| Dokumentation | Arbeitsstand reicht | Ausgearbeitete Ergebnisdokumente je Baustein |
| Reiseaufwand | Nähe zu München | Entfernte Standorte, mehrtägige Termine |
Der erste Schritt ist ein Gespräch, kein Mandat. 30 Minuten. Ziel des Gesprächs ist eine erste fachliche Einschätzung: ob Markenstrategie bei euch gerade dran ist, welcher Baustein sich anbieten würde — oder ob das Geld woanders besser aufgehoben ist. Ob und welcher Schritt sinnvoll ist, hängt von deiner Ausgangslage ab.
Deine Ausgangslage und was dich zum Suchen gebracht hat. Das Ziel: Was soll in einem Jahr anders sein? Die Dringlichkeit und was passiert, wenn ihr nichts tut. Welche Unterlagen schon vorliegen — Marktdaten, frühere Strategiearbeit, Kundenbefragungen. Welche Bausteine dazu passen. Und der nächste sinnvolle Schritt, der auch „erst mal nichts" heißen kann.
Jede dieser Seiten geht in eine Richtung tiefer. Der nächste Schritt bleibt in jedem Fall das Gespräch.
Markenpositionierung klärt deinen Platz im Wettbewerb: Wo stehst du gegenüber den Alternativen, und wofür wählt ein Kunde dich statt der anderen? Markenstrategie klärt zusätzlich Haltung, Versprechen, Verhalten, Customer Journey, Touchpoints und die internen Entscheidungsregeln. Positionierung ist ein Teil davon. Details zur Positionierung stehen auf Markenpositionierung strategisch entscheiden.
Ein Workshop reicht, wenn eine konkrete Teilfrage geklärt werden soll und die Grundlagen stehen. Wenn mehrere Bereiche, Kontaktpunkte und Entscheidungen betroffen sind, brauchst du einen Strategieprozess — sonst klärst du an einem Tag etwas, das am nächsten wieder auseinanderfällt, weil die Grundlage fehlt.
Eine Entscheidungsgrundlage: Analyse, Strategieentscheidungen, Prioritäten und je nach Baustein Arbeitsgrundlagen für Werte und Versprechen, Customer Journey, Touchpoints und Employee Journey. Welche Dokumente in deinem Fall entstehen, klären wir im Vorgespräch; verbindlich ist das Angebot.
Nein. EC ist Beratung. Gestaltung, Kampagne und Produktion gehören zu Agenturen oder internen Teams, die auf Basis der geklärten Strategie arbeiten. Das Ergebnis unserer Arbeit ist unter anderem ein Briefing, mit dem diese Teams etwas anfangen können.
Die Geschäftsführung muss entscheiden und selbst dabei sein. In Baustein 1 arbeiten 8 bis 15 Mitarbeitende in gemischten Gruppen mit — quer durch Bereiche und Ebenen. Wer in den Bausteinen 2 bis 5 dazukommt, hängt von Aufgabe und Organisation ab und wird vorab festgelegt.
Das hängt von Umfang, Bausteinen, Beteiligten, Abstimmungsschleifen und vorhandenen Unterlagen ab. Fest steht der Einstieg: Baustein 0 umfasst zehn Tage Vorarbeit vor dem ersten Workshop. Den Zeitplan für deinen Fall legen wir im Vorgespräch fest.
Das Honorar hängt von Analyse-Tiefe, Baustein-Umfang, Beteiligten, Standorten, Dokumentation und Zusatzrunden ab. Die Treiber stehen als Tabelle weiter oben, daneben die Marktpreise anderer Anbieter zur Einordnung. Die Größenordnung für deinen Fall nennen wir im Erstgespräch, bevor du ein Angebot bekommst.
Ja. Der erste Schritt ist das 30-Minuten-Gespräch. Danach wird entschieden, ob ein einzelner Baustein, ein Paket oder gar kein Projekt sinnvoll ist. Wer tiefer einsteigen will, bevor er spricht: In den Beiträgen zu Marke und Führung steht, wie wir denken. 30-Minuten-Gespräch buchen — 30 Minuten reichen für eine erste Einordnung. Für alles Weitere braucht es ein klares Mandat.
Vier Vertiefungen und die beiden Pillars zu Positionierung und Markenführung.